Wir wollen die Natur schmeckbar machen und verwenden nur handgepflückte Früchte für unsere Bio-Säfte. Lieber 1000 Handgriffe mehr als eine Geschmacksnuance weniger. Birgit, leidenschaftliche Köchin: „Ich weiß bereits, was ich schmecken will, wenn ich im Sonnenaufgang ernte und rieche. Mit weniger gebe ich mich dann nicht zufrieden.“
Wir sind ein Ort zum Kennenlernen, Kosten und Immer-Wieder-Kommen. Georg, Obstbaumwärter und Biobauer aus Überzeugung: „Unsere Baumschnittkurse und Tage der offenen Hoftür sind nicht nur lehrreich, sie bringen Menschen zusammen, sorgen für Austausch und gemeinsame Genusserlebnisse.“
Wir arbeiten mit der Natur zusammen. Für uns heißt das, nicht nur nehmen, sondern auch belassen, damit der Kreislauf funktioniert und Regeneration stattfindet. Die Böden und Bäume der Streuobstwiese sind Zuflucht für unzählige Tierarten. Falter, Wildbienen, Heuschrecken, Vögel, Fledermäuse finden bei uns ein Zuhause.
Unsere Idee von Wachstum: Möge wachsen, was Mensch und Natur langfristig nährt.
Groß, klein, rot, gelb, rund, oval … auf der Streuobstwiese ist jeder Apfel individuell. Jeder Baum hat seinen Charakter. Wie die Menschen. Eines haben die Streuobstäpfel gemeinsam: den hohen Polyphenolgehalt. Das macht sie besonders gut verträglich und jedes Glas unserer naturtrüben Bio-Säfte zum echten Kraftpaket.
2023 übernahmen wir den Hof, 2024 produzierten wir bereits zwölf verschiedene Bio-Säfte, von denen wir acht bei der „Landesprämierung Burgenland“ einreichten. Alle acht wurden ausgezeichnet, vier davon sogar mit Medaillen.
Unsere Freude über Glückwünsche und Berichterstattung ist riesengroß.
Mehr als
Apfelsorten gedeihen
auf unserer wunderbaren
Streuobstwiese
Georg war lange in der Architektur tätig und beschäftigte sich nebenbei mit Pflanzen, Permakultur, Paprika- und Paradeisanbau. 2023 machte er seine geheime Leidenschaft zum Hauptberuf und zog mit Birgit ins Südburgenland. Er ist nun zertifizierter Obstbaumwärter und Biobauer. Birgit ist Journalistin und hat einige Jahre als „Head of Corporate Newsroom“ in einem Mikroelektronikkonzern gearbeitet. Als leidenschaftliche Köchin und Genießerin kann sie gar nicht anders, als die Früchte von Georgs Garten und der wunderbaren Streuobstwiese mit Hingabe zu verarbeiten.
Nach 22 gemeinsamen Jahren heirateten die beiden im April 2025 im Südburgenland. Sie sind angekommen. Und wenn sie jemand fragt, wieso sie Bäume pflanzen, deren Früchte sie vielleicht gar nicht mehr ernten werden, sagen sie: „Als wir hierherkamen, waren bereits wunderbare alte Bäume hier. Und die Menschen, die einige dieser Bäume gepflanzt haben, sind nicht mehr da. So soll es auch weitergehen. Wir denken nicht in Erntezeiträumen, sondern in Generationen, denn wir wollen unsere Böden und Wiesen urenkelfit machen.“